Wir befinden uns in der Mitte des Jahres 1974. Progressivrock war eigentlich gegenüber dem aktuellen Musikgeschmack auf dem absteigenden Ast. Die Soul- und Funkmusik von
Wir befinden uns in der Mitte des Jahres 1974. Progressivrock war eigentlich gegenüber dem aktuellen Musikgeschmack auf dem absteigenden Ast. Die Soul- und Funkmusik von
Heutzutage würde ein solches Sound bei jedem Plattenboss alle Alarmglocken anschwellen lassen, im musikalischen Kontext des Jahres 1974 war das aber ein Gegenpol auf den glattgebügelten Glam-Pop-Disco-Rock der damaligen Musikszene aus ABBA, Gary Glitter, Rubettes, New Seekers und Co. Ein tolles Album für jeden Liebhaber
Kirlian Camera liefern mit der Doppel-LP wieder teils bewährte Kost ab. Als Fazit kann man sagen, dass eine einfache LP eigentlich gereicht hätte. Zu wenige Songs mit Hitpotential die eine Doppel-LP gerechtfertigt hätten, zu viel halbgares Material welches man jetzt nicht unbedingt braucht. Cold Pills ist keine schlechte Platte, aber auch kein Meisterwerk.
Trotz der Drogenprobleme der Bandmitglieder und Produzenten, ständigen Razzien, gerne bei Keith, und dem weiterhin anhaltenden Steuerexil merkt man wenn man sich das Album anhört, wenig davon. Trotz Turbulenzen sollte es für Platz 1 in den USA und Platz 2 in der Heimat reichen und ein gelungenes Werk werden, das heute noch viele Liebhaber hat. Gerade seine Vielseitigkeit macht die Scheibe interessant und frisch.
Die Münsinger Ochserer hatten eingeladen. Zum 7. Ochsenrennen um genau zu sein. Nach acht Jahren Pause feierte man heute die Wiederauferstehung.
Eine rundherum gelungene Veranstaltung bei herrlichstem Kaiserwetter, bei der wir hoffentlich nicht wieder acht Jahre auf die nächste Wiederholung warten müssen.
Der Großteil der Setlist wurde aus den letzten beiden Alben Alles in Allem von 2020 und dem aktuellen Rampen – APM: Alien Pop Musik von 2024 bestritten.
Ein Konzert der Neubauten ist immer wieder ein Erlebnis, in keinster Weise normal, sondern jedes einzigartig und mit nichts zu vergleichen.