Wir befinden uns in der Mitte des Jahres 1974. Progressivrock war eigentlich gegenüber dem aktuellen Musikgeschmack auf dem absteigenden Ast. Die Soul- und Funkmusik von
Wir befinden uns in der Mitte des Jahres 1974. Progressivrock war eigentlich gegenüber dem aktuellen Musikgeschmack auf dem absteigenden Ast. Die Soul- und Funkmusik von
Kirlian Camera liefern mit der Doppel-LP wieder teils bewährte Kost ab. Als Fazit kann man sagen, dass eine einfache LP eigentlich gereicht hätte. Zu wenige Songs mit Hitpotential die eine Doppel-LP gerechtfertigt hätten, zu viel halbgares Material welches man jetzt nicht unbedingt braucht. Cold Pills ist keine schlechte Platte, aber auch kein Meisterwerk.
Die idyllische Tristesse lebensfroh sterbender Wälder wird nur noch übertroffen von südthüringer Gastunfreundlichkeit. In Eisfeld begrüßen einen Prachtbauten des Verfalls, dazwischen zwei florierende Dönerbuden mit
Ob Greenwood und Stegmayer einen weiteren Mord verhindern können und am Ende den Fall aufklären, muss man selbst lesen. So klar, wie eine Lösung scheint, ist sie auf jeden Fall nicht.
Mit No Other hat Clark ein einzigartig brillantes Album geschaffen, eine Platte, die um ihre eigene Seele kämpft und den Hörer über das Ergebnis entscheiden lässt. Es war jedoch auch ein Album, dem alles fehlte, was einer Single ähnelte. No Other entwickelte sich erst spät zu dem Meisterwerk, das Clark für sich erkannt hatte, und diese Songs wurden zu Recht von einer ganz neuen Generation von Fans und Interpreten gelobt.
Voller Spannung erschafft Shepherd hier eine eigene Welt voller Geheimnisse, die am Ende ganz anders ist, als man erwartet.