Flashback 50 – Bob Dylan – Blood on the Tracks – Januar 1975

Dylan ist ein großartiger Songschreiber und transportiert in seinen Lyrics alles zwischen Freud und Leid, Kriegsstiftung und Friedensbringer. Was Dylan aber fehlt, ist der letzte Schliff, die Emotion, das Sterben eines Songs, das Transportieren der innigsten Gefühle, größter Liebe, bittersten Schmerzes. Er jammert und jault angetrunken vor sich hin und irgendwann versteht jeder gefühlt, warum Sara diese Beziehung nicht aufrechterhalten konnte.

Flashback 50 – The Rolling Stones – It’s only rock and roll – Oktober 1974

Trotz der Drogenprobleme der Bandmitglieder und Produzenten, ständigen Razzien, gerne bei Keith, und dem weiterhin anhaltenden Steuerexil merkt man wenn man sich das Album anhört, wenig davon. Trotz Turbulenzen sollte es für Platz 1 in den USA und Platz 2 in der Heimat reichen und ein gelungenes Werk werden, das heute noch viele Liebhaber hat. Gerade seine Vielseitigkeit macht die Scheibe interessant und frisch.

Flashback 50 – Gene Clark – No Other – September 1974

Mit No Other hat Clark ein einzigartig brillantes Album geschaffen, eine Platte, die um ihre eigene Seele kämpft und den Hörer über das Ergebnis entscheiden lässt. Es war jedoch auch ein Album, dem alles fehlte, was einer Single ähnelte. No Other entwickelte sich erst spät zu dem Meisterwerk, das Clark für sich erkannt hatte, und diese Songs wurden zu Recht von einer ganz neuen Generation von Fans und Interpreten gelobt.

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