Flashback 50 – Frank Zappa / Captain Beefheart – Bongo Fury – Oktober 1975

Man liebt sie, oder man kann gar nichts mit der Platte anfangen. Musikalische Novizen, die mit dem Zappa / Beefheart Kosmos und dem entsprechenden Sound nicht gut vertraut sind, werden sich verwundert die Augen reiben, sich fragen was war das jetzt, und nie wieder eine Beefheart oder Mothers Platte auflegen. Afficionados der beiden sind sich darüber einig, daß Bongo Fury das Beste aus beiden Welten vereint.

Flashback 50 – Steely Dan – Katie Lied – März 1975

Steely Dan hatten sich von der zermürbenden Routine aus Album-Tour-Album-Tour, die die Plattenfirmen damals von ihren Künstlern verlangten, befreit und spielten nun nach ihren eigenen Regeln. Dieses Album ist keine typische Jazz-Rock-Kombination. Es ist überhaupt nicht typisch. Vielmehr geht es um progressive Songwriting-Kunst, die meiner Meinung nach in der Prog-Welt oft unterschätzt wird.

Flashback 50 – Captain Beefheart – Unconditionally Guaranteed – April 1974

Man muss ganz klar sagen, dass Unconditionally Guaranteed gar nicht auffallen und gnadenlos untergehen würde im Output der Musikwelt 1974. Was aber besonders ist: Es ist ein Captain Beefheart Album und dafür ist es absolut außergewöhnlich. Rhythmisch, stimmig, musikalisch, gleichmäßig, all das, was man von ihm weniger kennt. Und doch driftet es nicht ab in Trivialität und birgt schöne Sequenzen und Songs, die den Hörer mitziehen.