Der Abend ist gelungen. Man vermisst gar keinen Gastsänger mehr und hat sichtlich Spaß. An der Musik, an den Ansagen, den kurzen Einlagen von stolperndem Deutsch, altersbedingter Langsamkeit und wundervollen Soli.
Der Abend ist gelungen. Man vermisst gar keinen Gastsänger mehr und hat sichtlich Spaß. An der Musik, an den Ansagen, den kurzen Einlagen von stolperndem Deutsch, altersbedingter Langsamkeit und wundervollen Soli.
Wild Tales ist zweifellos eine beeindruckende Platte und enthält viele wirklich bewegende und kraftvolle Momente, von der „Ich wollte so viel mehr sagen“- Klarheit von „I Miss You“ bis zur aufrichtigen Empörung von „Prison Song“ bis hin zu dem gruseligen „Another Sleep Song“, eindringlich schön, auch wenn selbst der „Fehlstart“ noch irgendwie Sinn ergibt.
Das Konzertleben ist wieder in vollem Gange und man merkt gar nichts mehr davon, dass wir zuvor einige Zeit der Ruhe hatten. Zum Glück –
Was macht man als Musiker, wenn man mit seiner Stammband seit 37 Jahren fast immer den gleichen Sound spielen muss und relativ wenig Spielraum für Ausflüge in andere Genres bleibt? Ganz einfach – man gründet ein Nebenprojekt, in welchem man seine anderen Vorlieben verwirklichen kann.
Endlich mal nicht der übliche Einheitsbrei in der Musikwelt. Durch treibende Rock-Rhythmen, satte Gitarrenriffs, gutturalen Gesang mit Ober- und Untertönen in Verbindung mit den urwüchsigen Klängen fernöstlicher Instrumente erzeugen Dschingis Khans Erben eine archaische Mischung an Sound…
Ein geiles Pop-Konzert, krasse Indie Sounds, schunkeln zu Balladen und abzappeln zu Rock n Roll – und das alles an einem Abend? Das gibt’s! Und zwar nicht bei Roller, sondern auf Harry Styles Konzertreihe Love on Tour!