Der Abend ist gelungen. Man vermisst gar keinen Gastsänger mehr und hat sichtlich Spaß. An der Musik, an den Ansagen, den kurzen Einlagen von stolperndem Deutsch, altersbedingter Langsamkeit und wundervollen Soli.
Der Abend ist gelungen. Man vermisst gar keinen Gastsänger mehr und hat sichtlich Spaß. An der Musik, an den Ansagen, den kurzen Einlagen von stolperndem Deutsch, altersbedingter Langsamkeit und wundervollen Soli.
Wild Tales ist zweifellos eine beeindruckende Platte und enthält viele wirklich bewegende und kraftvolle Momente, von der „Ich wollte so viel mehr sagen“- Klarheit von „I Miss You“ bis zur aufrichtigen Empörung von „Prison Song“ bis hin zu dem gruseligen „Another Sleep Song“, eindringlich schön, auch wenn selbst der „Fehlstart“ noch irgendwie Sinn ergibt.
Das Konzertleben ist wieder in vollem Gange und man merkt gar nichts mehr davon, dass wir zuvor einige Zeit der Ruhe hatten. Zum Glück –
Gott hat sich bequemt, ist vom Himmel herabgestiegen und hat sich den Menschen gezeigt. So könnte man dieses Ereignis einer Solotour des Herrn Brian Eno am ehesten beschreiben. Ambient der ersten Güteklasse – Champions League – vom Gott des Ambient himself dargeboten.
Espiritu de Lucha III hatte tolle Höhepunkte und spannende Matches – trotz unverschuldetem Ausfall von Mecha Wolf. Doch einen bitteren Beigeschmack hat der Abend trotzdem…
Sind wir zu spät? Das lange Warten hatte ein sehr abruptes Ende am 24.09.2023. Normalerweise schläft Deutschland ein, wenn in San Juan die Türen geöffnet