Rezension: Andreas Adlon – Ausradiert


Eigentlich möchte Mark nur seine Tochter abholen. aber in Seattle weiß man nichts von Jana. Es ist, als sei das Mädchen nie zum Austauschjahr in die USA gegangen. Der Vater begibt sich auf die verzweifelte Suche nach seiner Tochter und findet sie bald in der Gewalt eines Irren …

Andreas Adlon hat ein Faible für die USA, so ist es auch nicht verwunderlich, dass ein aktueller Thriller eben dort spielt. Die Geschichte ist rasant und es baut sich extra Spannung auf, indem die Erzählperspektive wechselt. Mal erlebt man alles aus der Sicht von Mark, mal ist es Jana, durch deren Augen wir schauen.  Man reist durch Amerika und Kanada, überlegt die ganze Zeit, was das Motiv sein könnte und ist trotzdem überrascht, wie die Geschichte ausgeht.
Sehr schade in meinen Augen sind die Zeitsprünge. An manchen Stellen wirkt die Handlung sehr überhastet, hier und da hätte Adlon ausbauen können. Ein bisschen Fleisch an die Knochen tun, wie man so sagt.
Das alles ist aber kein Grund, das Buch schlechtzumachen, da täte man dem Autor wahrlich unrecht. Die Idee ist gut, die Ausführung auch. Adlon weiß vor allem, wie er die Leser bei Laune hält, so wird die Geschichte verlangsamt und man denkt schon an das Ende, da flammt sie noch einmal auf, es wird erneut spannend und wieder geschieht etwas.

Lesenswert, wenn man auf relativ kurze Thriller steht und über ein paar kurze, gehetzte Szenen hinwegsieht.

 

Andreas Adlon – Ausradiert. Nicht ohne meine Tochter
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E
benfalls erschienen: Andreas Adlon – Ausgehandelt.

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