Rezension: Durhin – Wir sind noch nicht verloren


Zwei Kurzgeschichten in einem Band:

Andreas und sein Kumpel haben einen Unfall. Während Andreas nur leicht verletzt wird, ist Thorsten nicht bei Bewusstsein, aber woher soll in dieser Einöde Hilfe kommen? Verzweifelt zermartert er sich das Hirn, als plötzlich ein kleines Mädchen vor ihm steht und ziemlich gut Bescheid weiß …

***
Lars und Nico sind eigentlich beste Freunde. Doch seine Karriere als Musiker scheint Nico wichtiger zu sein und Lars fühlt sich im Stich gelassen. Verzweifelt fährt er nach Hamburg, um einiges zu klären, doch es wird alles nur noch schlimmer …

Beide Geschichten haben es in sich. Da stecken Tiefgang und Emotionen drinnen, Beobachtungsgabe und ein gewisses Händchen für Details. Durhin gelingt es, Spannung aufzubauen und den Leser direkt in das Geschehen hineinzuversetzen. Man steht daneben, man fürchtet mit, man fühlt geradezu, was der Protagonist empfindet.
Die Autorin versteht es, mit Sprache und Emotionen zu spielen und fasziniert dadurch. Ihre Geschichten lesen sich flüssig und aufgrund der Kürze hat man sie auch schnell verschlungen und lechzt nach mehr. Wann es eine Fortsetzung geben wird, ist noch unklar, aber man darf gespannt sein, was sich die junge Frau, die unter Pseudonym schreibt, noch alles einfallen lassen wird.

Lesenswert, auch für zwischendurch.

 

Durhin –  Wir sind noch nicht verloren
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