Test: Das LG Optimus L3


LG Optimus L3

Wenn man Großes gewohnt ist, Finger weg! Natürlich hat das LG Optimus L3 seine Vorzüge, ganz klar, aber beginnen wir trotzdem mal mit etwas, das vielen eher als Nachteil erscheinen wird: die Größe. Im Vergleich zu anderen Smartphones ist der Touchscreen recht klein, und eine Umstellung fällt zu Beginn etwas schwer. Man vermisst einfach die Möglichkeiten, die mehr Fläche bietet. Davon abgesehen kann es aber gar nicht schaden, ein etwas kleineres Mobiltelefon in der Hand zu halten, es lässt sich auch pragmatisch betrachtet besser verstauen.Mit einem 3,2 Zoll Bildschirm, der eine Auflösung von 320 x 240 Pixel bietet, kann man aber trotzdem alles machen und sehen, was man möchte.
Startet man das L3, bekommt man ein herrliches Farbenspiel zu sehen, denn der Button wird bunt umspielt. Ein netter, kleiner Zusatz, den man nicht braucht, aber eben in Kauf nimmt. Dafür musste ich mich vom gewohnten Samsung auf andere Art umstellen: Der „Zurück-Pfeil“ ist bei LG nämlich links und das Menü rechts. Bis man sich darann gewöhnt hat, ist es grausam, weil man prinzipiell falsch drückt. Daher dauerte auch das Einrichten unverhältnismäßig lange. Doch das ist etwas, was man nicht LG zur Last legen kann, denn solche Gewohnheiten müssen einfach durchbrochen werden.Hat man aber alles so, wie man es gerne hätte, kann es losgehen. Und hier unterscheidet sich das L3 nicht sonderlich von anderen Smartphones: Telefonieren, SMS Schreiben und Apps Installieren funktioniert. Recht schnell stelle ich aber fest, dass das L3 doch hin und wieder etwas langsam ist. Beim Aufrufen von Fotos braucht es relativ lange, um die Galerie oder dann auch das ausgewählte Bild zu öffnen. Was auch nicht funktioniert: die automatische Zeiteinstellung. Obwohl diese aktiviert ist und die Voraussetzungen erfüllt sind, ist es 1:03 Uhr und der 23. Mai 1980. Also doch manuell für Richtigkeit sorgen.

 

img_2943Der Akku hält mittelmäßig lange, ist dafür aber auch herausnehm- und dadurch austauschbar, ein ganz großer Vorteil gegenüber anderen Herstellern. Allerdings dauert es mit etwa drei Stunden ziemlich lange, bis er wieder aufgeladen ist.

Die Akustik bei Telefonaten ist teilweise etwas schlecht, gesamt betrachtet würde ich sie ebenfalls als mittelmäßig bezeichnen. Die Stimmen haben manchmal einen seltsam computerartig-blechernen Klang, was nicht immer angenehm ist.

Fotos und Filme sind ganz okay, keine Glanzleistungen, aber soweit brauchbar, dass man sie durchaus verwenden kann. Wenn Fotos in einem hellen Raum aufgenommen werden – ohne Zoom -, kann das Ergebnis sogar recht gut sein, beim Zoom wird das allerdings schnell anders.

Alles in allem ist das LG Optimus L3 nicht das beste Smartphone auf dem Markt, aber ganz brauchbar. Wer keine hohen Ansprüche stellt und eben doch meist telefoniert oder SMS schreibt, der ist hiermit sehr gut bedient. Auch Nutzer mit kleineren Händen haben hier ein griffiges Teil.

3/5


Technische Daten:
LG Optimus L3
3,2 Zoll Touchscreen
320 x 240 Pixel Auflösung
3 Megapixel Kamera mit Autofokus und Videoaufnahmen
384 Mbyte RAM, 1 Gbyte ROM Speicher; erweiterbar
Android 2.3.6
800 Mhz Prozessor
1.500 mAh Lithium-Polymer Akku; 612 Minuten Laufzeit online; 385 Minuten Laufzeit bei Dauertelefonat
Preis: ca. 90 €
LG 
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KCMB Logo Test L3

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