Wegen dem Golfclub ist Niederkaltenkirchen eh schon gespalten wie ein Holzscheit, aber jetzt liegt auch noch der Steckerlfischkönig höchstselbst und mausetot in der clubeigenen Spa-Landschaft.
Wegen dem Golfclub ist Niederkaltenkirchen eh schon gespalten wie ein Holzscheit, aber jetzt liegt auch noch der Steckerlfischkönig höchstselbst und mausetot in der clubeigenen Spa-Landschaft.
Wild Tales ist zweifellos eine beeindruckende Platte und enthält viele wirklich bewegende und kraftvolle Momente, von der „Ich wollte so viel mehr sagen“- Klarheit von „I Miss You“ bis zur aufrichtigen Empörung von „Prison Song“ bis hin zu dem gruseligen „Another Sleep Song“, eindringlich schön, auch wenn selbst der „Fehlstart“ noch irgendwie Sinn ergibt.
Das Konzertleben ist wieder in vollem Gange und man merkt gar nichts mehr davon, dass wir zuvor einige Zeit der Ruhe hatten. Zum Glück –
Ein Mix aus sanften Psychedelic Klängen, elektronischen Strukturen mit teilweiser moderner trippiger Taktung. Coole sphärische Ambient Soundflächen mit flirrenden Rhythmen.
Wie mit allen Alben zuvor ist Sankt Otten mit Symmetrie und Wahnsinn wieder ein sensationelles Album gelungen, wenn man sich auf die Symbiose von alter Krautrock-Elektronik im neuen Gewand einlassen will.
Gehen Sie mit auf eine Zeitreise ins Wirtschaftswunderland der 60er Jahre. Ohne auf jeden einzelnen Song einzugehen macht, diese LP einfach nur Spaß beim Hören. Diese gute Laune auf schwarzem Vinyl verdient die Höchstnote.