Rezension: Greta Schneider, Andreas Adlon – Sushi zum Frühstück


Natalie steht kurz vor dem Examen und braucht Ruhe Konzentration. Leider ist macht der neue Mieter im Haus, der direkt über ihr eingezogen, das unmöglich. Er ist laut, übt den ganzen Tag Geige und bleibt immer wieder an der gleichen Stelle hängen. Sogar Natalie kann das Stück mittlerweile auswendig. Sie mag ihn nicht, aber wenn sie Christoph sieht, fühlt sie sich merkwürdig von ihm angezogen – und auch Christoph ist zickigen Nachbarin bald mit Haut und Haar verfallen …

Greta Schneider und Andreas Adlon haben einen witzigen Kurzroman über Nachbarschaft, Geigen und die Liebe geschrieben. Schnell wird klar, dass die beiden Protagonisten irgendwann mal das Bett teilen werden, egal wie sehr sich Natalie auch gegen den hübschen Christopher sträuben mag. Umgekehrt wird auch deutlich, dass der neue Mitbewohner Interesse an der jungen Frau hat. Wie es so ist, traut sich keiner, den anderen direkt darauf anzusprechen. Stattdessen zicken sich die beiden an, spötteln und irgendwann landet der Inhalt eines halbvollen Glases Bier im Gesicht des Geigers.

Ein bisschen kann man sich daran stören, dass die beiden einfach nicht den Mund aufkriegen und nicht miteinander Klartext reden, aber so ist das ja leider auch viel zu häufig im wahren Leben. Die Geschichte folgt dem klassischen Aufbau einer Liebesgeschichte, mit Höhen und Tiefen, dem vermeintlichen Super-GAU und … nun ja, das mit dem Happy End ist so eine Sache.

Mit etwas Witz, aber viel Charme haben die beiden Autoren eine kurze, aber sehr unterhaltsame Liebesgeschichte zu Papier gebracht, die alles enthält, was man sich nur wünschen kann – auch eine ordentliche Portion Sex.

Fazit: Ein schönes Buch, das man schnell zwischendurch lesen kann und das sogar Potential hat, den Leser in die beschriebene Liebe zwischen den beiden Protagonisten zu entführen.

Greta Schneider ist eigentlich Juristin, hat aber ihre Leidenschaft für das Schreiben entdeckt und Ende 2013 ihren ersten Roman „Herzgefängnis“ veröffentlicht, der sofort unter den Top100 auf Amazon zu finden war.

Andreas Adlon ist  bekannt für packende Thriller. Der Autor hat seinem erfolgreichen Debüt, dem Wallstreet-Thriller „Ausgehandel“, bald nachgelegt mit „Ausradiert“ und „Tod im Netz“.

5/5

Greta Schneider und Andreas Adlon: Sushi zum Frühstück
Amazon Kindle, 2014
86 Seiten
0,89 €

Amazon

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