Buch: Hanna Reichel – Wann, wenn nicht jetzt?

Wann, wenn nicht jetzt? ist kein Buch, das man unbedingt in einem Zug lesen sollte. Es ist ein Buch, das man zur Hand nehmen, aufschlagen, unterbrechen und später wieder aufnehmen kann. Manche Kapitel wird man vermutlich schnell lesen, andere werden einen länger beschäftigen. Und genau darin liegt seine Stärke.

Hörbuch: Karen Elste – Und was macht das mit Ihnen?

Emma ist Mitte 30, frisch getrennt, und ihre Karriere als Journalistin liegt in Trümmern. Ihr letzter Strohhalm: ihre Zwillingsschwester Nina in Berlin, zu der sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hat. Doch als Emma in Berlin ankommt, ist Nina verschwunden. Was sie hinterlassen hat: einen Ehemann, eine gutlaufende Psychotherapiepraxis und ein ganzes Leben, das auf sie wartet. Da Emma ihrer Schwester zum Verwechseln ähnlich sieht, passiert das Unvermeidliche.

Frederico Axat – Der Tag, an dem ich sterbe

Bei einem romantischen Abendessen ermordet Anna ihren Freund. Danach verschwindet sie spurlos und hinterlässt nur einen einzigen Hinweis: ein Notizbuch, darin ein Datum. Gute zwei Jahre später, an ebenjenem Datum, wird Anna bewusstlos am Ufer eines Sees gefunden und erinnert sich weder an den Mord noch daran, wo sie all die Zeit gesteckt hat.

Buch: Simone und Claudia Paganini – Zwischen Wahn und Weisheit

Die Bibel beinhaltet alles. Sie ist der spannendste Abenteuerroman der Geschichte und das abwechslungsreichste Buch. Wer denkt schon dran, dass Alkohol ein echtes Problem sein könnte und man Alkoholiker findet? Jähzorn ist ja bekannt, aber was ist mit Impulskontrollverlust? Sogar Jesus war davon betroffen. Das Autorenduo erklärt sehr genau, worum es sich bei den einzelnen Erkrankungen handelt.

Buch: Aisling Rawle – Das Spiel

Es wird bald deutlich, dass es nicht um das Spiel an sich geht, sondern das Rawle einen exorbitanten gesellschaftskritischen Roman geschrieben hat. Es geht nicht mehr um Grundwerte wie Liebe, Glück, Ehrlichkeit und Treue. Es geht um Materielles, Reichtum, Macht, Gesehen werden. Das alles erreicht man mit Lügen und Intrigen, die anderen werden einem egal, Mitgefühl gibt es nicht. Nur das Streben nach mehr.

Marcus Kliewer – Die Besucher

Was die Geschichte von anderen ähnlichen Plots unterscheidet, sind die überraschenden Wendungen. Kliewer spielt mit Hoffnung – von Eve und von den Lesern, die diese Beklemmung endlich hinter sich lassen wollen. Eine Auflösung? Oha ja, die gibt es, aber die ist ganz anders, als man im Laufe des Buches vermuten mag.

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