Film: Guardians of the Galaxy


Die Galaxie ist wieder sicher!

Der Trailer und der Marvelschriftzug versprachen einen lustigen Film mit einiger Aktion. Im Gegensatz zu vielen anderen Movies gibt es weit mehr gute Szenen als in der Werbung untergebracht werden konnten. Das alleine ist zwar noch kein Zeichen für ein Spitzenwerk, aber es kommen ja noch ein paar Zeilen.

Wie ebenfalls erwartet werden konnte, lässt sich die Story schnell zusammenfassen. Eine Hand voll sympathischer Looser stolpert über eine unheimlich große Machtquelle, verliert sie an einen der größten Bösewichte des Universums und versucht den Fehler wieder wett zu machen.

Die Charaktere und ihre Macken sind nicht untypisch. Viele Reaktionen sind vorhersehbar und trotzdem macht es Spaß ihren Interaktionen zu folgen.

Den Anfang macht der von der Erde entführte Peter Quill, heimatlos und bei einer Verbrecherbande aufgewachsen. Ihm zunächst auf den Fersen, Rocket, ein genetisch und technisch veränderter Waschbär mit ungeahnten Talenten und sein Leibwächter Groot, ein Pflanzenwesen mit der Möglichkeit gezielt und rasant zu wachsen sowie einem sehr einseitigen Vokabular welches so richtig nur von seinem kleinen Kumpel interpretiert werden kann (ja, die Parallele zu einer bekannten SF-Saga ist deutlich, auch wenn die Mischung etwas durcheinander geraten ist). Gamora jagt ebenfalls hinter Peter, bzw. einem von ihm gestohlen Gegenstand her, die Adoptivtochter des Gegenspielers, der sie zu einer Ausnahmekillerin modifizieren und ausbilden ließ. Zuletzt stößt Drax zu der kleinen Gruppe, der außer Muskeln die Fähigkeit hat, alles wörtlich zu nehmen, also weder Metaphern noch Ironie versteht.

Die Flut an guten Sprüchen und anderen Kleinigkeiten ist groß. Situationskomik kommt ebenfalls nicht zu kurz und man wird die ganze Zeit gut unterhalten. Vieles davon sind nur kurze Bilder, ein Figur hier, eine Anspielung dort, so dass die Aufmerksamkeit gefordert bleibt.

Natürlich gibt es auch Negatives zu berichten. Die 3D-Effekte sind, wie in vielen Filmen der letzten Zeit, nicht besonders deutlich und es wird sicher keinen großen Unterschied machen, wenn er ohne Extrabrille gesehen wird. Der zweite Punkt ist der Titel, der etwas in die irre führt, denn es wird eher die Geschichte erzählt, wie sich die Truppe zusammenrauft. Natürlich keine gravierenden Schwächen, aber mehr lässt sich nach einmaligem Schauen nicht finden.

Im Gegenteil. Sogar die emotionalen Stellen erscheinen nicht aufgesetzt oder fehl am Platze, sondern fügen sich gut ein, berühren in nicht übertriebenem Maße, obwohl sie natürlich nicht besonders tief gehen.

Technisch, von den visuellen Effekten und den Bildern her beeindruckt das Werk in vielen Szenen, in einigen so sehr, dass man am liebsten auf Standbild schalten würde.

Ebenso ist die Musik erwähnenswert, denn die meiste Zeit erschallen Hits aus den sechziger und siebziger Jahren, begründet in der Story und meist absolut passend gewählt. Ein Zusatz, der immer wieder schmunzeln lässt.

Gesamt gesehen hat diese Sneak Preview sehr positiv überrascht und ich bin mir sicher, wenn ich den Film ein weiteres Mal sehe, finde ich weitere amüsante Details.

Wie bei einem Marvelfilm der letzten Jahre üblich, findet sich nach dem Abspann eine weitere Szene, die nicht verpasst werden sollte.

4/5

Titel: Guardians of the Galaxy

Genre: Science Fiction, Aktion

Länge: 121 min

Starttermin: 28. August 2014

Hauptarsteller und ihre Rollen:
Chris Pratt als Peter Quill
Zoe Saldana als  Gamora
Dave Bautista als Drax the Destroyer
Vin Diesel als Groot
Fahri Yardim spricht Rocket

In weiteren Rollen: John C. Reilly, Lee Pace, Karen Gilan, Benicio Del Toro, Glenn Close

 

Gastrezension

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