Buch: René Junge – Der Schlepper


Nachdem Simon Stark den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt hat und nun eigentlich seine Aufträge selbst aussuchen möchte, ist der erste Fall nicht ganz selbst gewählt. Doch Stark und sein Team lassen sich davon nicht stören, erkennen sie schnell die Brisanz des Auftrags. Nach Drohungen kommt es zu einem Mordfall und Stark findet sich bald selbst in einer gefährlichen Situation wieder…

René Junge lässt nichts anbrennen. Seine Thriller lassen nicht allzu lange auf sich warten und somit verliert der Leser nicht das Interesse. Einmal mehr wird der Protagonist in einen verzwickten Fall geschickt, den er mit viel Geschick lösen muss. Junge baut seine Handlung gezielt auf, verwebt immer wieder aktuelle Politik und Ereignisse in seine Geschichten und beleuchtet diese von mehreren Seiten. Die Spannung wird gekonnt aufgebaut und bis zuletzt gehalten. Immer wieder gibt es kleine Ereignisse, die die Spannung noch weiter vorantreiben und man fragt sich, wie kann der Autor diese Situation auflösen? Man liest immer weiter, weil man unbedingt wissen möchte, wie die Geschichte ausgeht und kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Manchmal werden Verbindungen zu den vorangehenden Büchern aufgezeigt, aber man muss diese nicht gelesen haben, um Der Schlepper zu verstehen.

Junges Bücher sind für alle Liebhaber anspruchsvoller Thriller, die auch Sinn für Sozial- und Gesellschaftskritik haben.

5/5

René Junge – Der Schlepper
Amazon Kindle, 2015
384 Seiten
eBook: 0,99 €
Taschenbuch: 10,69 €
Amazon

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