CD: Redeem – Awake


redeemEnde September ist nach dem 2006er Erstling Eleven und 999 von 2011 das dritte Album der Schweizer Rockband Redeem mit Titel Awake erschienen, und wurde die letzten Tage auf seine Tauglichkeit getestet. Redeem bestehen aus Stefano „Saint“ Paolucci (Vox, Git, Piano, Synth), Alessio Piazza (Bass) und Simon Steiner (Drums).
Bereits beim ersten schnellen Durchhören fiel mir die Eintönigkeit der CD auf. Irgendwie klang das alles relativ gleich. Ein bisschen NuRock von Nickelback, ein paar Harmonien, die gut zu Fury in the Slaughterhouse passen würden und eine Nummer, die arg nach Depeche Mode klingen würde … wenn Gahan & Co. Hardrock machen würden.

Los gehts rasant mit „Insanity“, in dem die Stimme etwas im Soundbrei untergeht. Der zweite Track „Chanson D’Amour“ ist für mich der beste Song auf dem Silberling. Die nächste Nummer plätschert belanglos vor sich hin. Nummer Fünf, der Titeltrack „Awake“ klingt exakt so, wie Fury in the Slaughterhouse schon in den 90ern geklungen hat. Erwähnenswert ist das Klavier-Intro, das sich fast identisch mit Track 3 anhört … nur eine andere Tonhöhe. „Beautiful Day“ ist eine Ballade, und das einzig Erwähnenswerte am drauf folgenden „La Luna“ ist, dass es auf Italienisch gesungen ist. Auf Krach („The Riddle“) folgt die nächste Ballade („Borderline“), worauf mit „Alter Ego“ wieder das Gaspedal durchgedrückt wird. Erwähnenswert vielleicht noch – oder nur – das Gitarrensolo in der Songmitte. Ähnlich fade wie schon Track Eins kommt der letzte reguläre Song „No Judgement Day“ daher. Was macht ein Künstler, wenn der Platz auf einer Scheibe noch nicht voll ist und das brauchbare Songmaterial ausgeschöpft ist? Richtig … man verwurschtelt einen bereits vorhandenen Song zu einer Acoustic Version. In diesem Falle war’s der dritte Track „The last Goodbye“. Piano und Gesang und streckenweise leise Streicherbegleitung vom Keyboard, das war’s.

Fazit: Für mich wieder einmal eine der vielen neuen CDs, die man sich drei- bis viermal anhört und dann nie wieder. Richtig schlecht ist das Werk nicht … aber eben auch belanglos und ohne echten Wiedererkennungswert.

2/5


Redeem – Awake
Label: Fastball Music
CD: 15,99 €
Amazon

Homepage

Tracklisting:
01 – Insanity
02 – Chanson D’Amour – Love Song
03 – The last Goodbye
04 – Guilty
05 – Awake
06 – Beautiful Day
07 – La Luna
08 – The Riddle
09 – Borderline
10 – Alter Ego
11 – No Judgement Day
12 – The last Goodbye  (Acoustic Version)

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s