Der W seziert – Neun Jahre Stephan Weidner solo


Wir schreiben das Jahr 2008. Die Böhsen Onkelz sind Geschichte, die Wunden der Trennung werden geleckt, eine Wiedervereinigung der vier Frankfurter ist undenkbar. Doch wenn man seit 1980 Musik macht, kann man nicht mehr ohne. Ja, wir können auch gerne ein paar Klischees durchs Dorf prügeln, schließlich geht es hier um jemanden, der gerne mal herhalten darf, wenn man einen bösen Buben braucht, ein abschreckendes Beispiel, ein Arschloch, das man medial so richtig an den Pranger stellen kann, also Klischee: Der Kerl hat weder Schulabschluss noch Ausbildung und was soll der schon anderes machen, als Musik – und dabei kann er nicht mal supergut Gitarre oder gar Bass spielen, das sagt er ja von sich selbst. Dass der mittlerweile 45-Jährige aber immer gearbeitet hat wie ein Tier und alles andere als der faule, rechte Versager ist, das lassen wir mal unter den Tisch fallen, ist ja nur ER.

Gut, schimpfen wir ein bisschen weiter, weil es so Spaß macht und ich noch nicht genug gekotzt habe über die massenmedialen Vorurteile. Der Herr Musiker war mal Bandleader von den Böhsen Onkelz und als sein erstes Soloalbum herauskam – Klischee: Nach Trennung der Band brauchte er einfach mal wieder Kohle für Frauen, Alkohol, Drogen, die rechte Szene, zum Anzünden, weil zehn Vaterschaftsklagen anstanden, wer weiß das schon so genau? – als das erste Soloalbum herauskam, habe ich kurz reingehört und mir gedacht: Och nö, lass mal stecken. Neun Jahre später hab ich mir das immer noch gedacht, wenngleich ich den Prügelknaben, der dahintersteckt, mittlerweile mit anderen Augen sehe.

Die Rede ist von Stephan Weidner, die durchs Dorf getriebene Sau, der ich bis heute eine persönliche Entschuldigung schulde, weil ich mich vor vielen, vielen Jahren blind auf die Medien verlassen habe, die kein einziges gutes Haar an dem Kerl ließen. Die Böhsen Onkelz waren für mich Kevin Russell und Band. Weidner kam mir erst unter, als er solo unterwegs war, mir immer noch herzlich wurscht und natürlich ein Rechter, klar, Medien und so. (Lieber Stephan, solltest Du das hier lesen: Lo siento mucho!) Als er dann auf dem Summer Breeze auftrat, einige Jahre später, kam ich mal ins Grübeln, ob der wirklich so politisch sein kann, wenn er da auftritt. Leider konnte ich nicht zum Festival und Weidner war wieder vergessen. Wie komme ich auf ihn? Durch das B.O.-Konzert in München 2016, als auch das Interesse an den Onkelz wieder wuchs und ich für mich Antworten wollte und diese auch in zahlreicher Literatur und Interviews fand. Dann kam mir wieder dieses Album unter, Schneller, höher, Weidner – und da es nie zu spät für ein Review ist, schauen wir uns mal das bisherige Gesamtwerk an.

Warum die lange Vorrede? Manche Bands, manche Musiker bedürfen einer Einleitung, weil leider auch wir ein bisschen vorgreifen müssen und euch verdeutlichen wollen, dass hier nicht rezensiert wird, weil „Der Weidner ein geiles Stück DNA“ ist, wie ein Fan mal auf Instagram schrieb, sondern weil wir uns mit den Künstlern auch kritisch auseinandersetzen und nicht einfach jubeln oder verreißen, weil das alle tun, sondern weil es unsere Meinung ist.

Ehrlich gesagt, „Der W zwo drei“ ist für mich immer noch ein Song, bei dem ich gar nicht weiterhören möchte. Mich spricht das Lied einfach nicht an und der Refrain ist so nichtssagend und lieblos. Da fehlt mir die Power, die man vielleicht noch in der Strophe erkennen könnte, aber selbst da … Nee, lass mal stecken. Textlich jedoch beschreibt sich Weidner sehr gut, mit ein bisschen Arroganz freilich, ein bisschen messianisch, aber doch so, dass man ihn sehr gut erkennt und viele würden das genau so ausdrücken, müssten sie ihn beschreiben. „Ja ich schreibe, weil ich sonst sterben müsste“ – Bäm!
„Geschichtenhasser“ ist mir musikalisch immer noch zu zahm-poppig-lahm. Der Gesang ist brav. Hui, hätte man sich so den Böhsen Onkel vorgestellt, der bei anderen Songs eher brüllt und grölt, mit tiefer, rauer Stimme seine Ansagen macht? Manchmal klingt es etwas gequält und ich denke, Weidner hält sich hier zurück und gibt nicht alles – vermutlich, weil es für ihn einfach nicht zu diesem Song passt. Um was geht’s sonst so? Um Geschichten, um das lyrische Ich, das tolle Märchen erzählt und alles in Worte fasst, das man so fühlen kann. Mann, das klingt abgedroschen. Gehen wir zu einer harten Nummer, die gleich toll mit Gitarrengebrumm einsetzt. „Waffen und Neurosen“ klingt wie die Ankunft des Erschießungskommandos in entsprechenden Filmen. Hier werden Phrasen gekloppt. „Wer früher stirbt, ist länger tot“, „Wer bin ich? Und wenn ja, wie viele?“ – klar geht nichts ohne philosophische Ansätze. Sprechgesang, der den Text ins Mikro leidet. Ach, komm, da geht doch mehr! Vor allem lässt irgendwann die Härte des Beginns nach und das tut einem dann schon leid. Gut, gehen wir mal zum Herzensbrechersong, der Onkelz-Fans tief berührt, weil der Basser eben doch seine Gefühle verbalisiert und dieses Ende seiner Band betrauert. „Asche zu Asche“ begräbt die Onkelz – und tut wirklich, wirklich weh. „Tränenmeer“ fängt schön düster an, gewinnt an Schnelligkeit und haut einem mal um die Ohren, was so alles falsch läuft. Ein Lied für die Pessimisten, die sowieso alles nur schlechtreden und -sehen. Dafür gewinnt der Gesang an Kraft. Es ist Gesang und er hat stimmlich mehr Kraft als die vorherigen Stücke. Herrlich: „Neurosenkavaliere“ – ja, Sprache liegt dem Weidner. „Mein bester Feind“ hat im Refrain den Mitsingpart, den man auf jeder Platte braucht. „Angst“ ist der siebte Track, Halbzeit auf der Scheibe und damit auch ein ziemlich durchschnittlicher Song. Er bricht einfach nicht aus. „Stille Tage im Klischee“ bleiben relativ ruhig, mir geht irgendwann der Satz „Ab durch die Hintertür“ tierisch auf den Wecker. „Schatten“ setzt auf einen rockigeren Refrain, aber auch hier kippe ich einfach nicht aus den Latschen. Textlich ist Weidner eine sichere Bank. Aber der Sound drumrum lässt zu wünschen übrig. „Bitte töte mich“ ist rockig, „Zwischen Traum und Paralyse“ natürlich wieder brav und langsam. Wobei das die Nummer ist, bei der man Tränen in die Augen kriegt. „Liebesbrief“ ist noch mal angelehnt an alte Onkelz-Anti-Medien-Songs. „Ein Lied für meinen Sohn“ kann man nicht angreifen. Es ist die unerschütterliche Liebe eines Vaters zu seinem Sohn und alleine aus diesen Takten kann man förmlich spüren, dass der W in jede Hölle hinabsteigen würde, um seinen Sohn (und sicherlich auch seine Tochter, die es damals noch nicht gab) zu beschützen. Den Abschluss bildet „Pass gut auf dich auf“, das mich musikalisch immer noch nicht überzeugt, aber ein ganz guter Trennungssong ist für alles, was man liebt.

Fazit? Schneller, höher, Weidner ist in meinen Augen ein dreckiger Versuch, solo durchzustarten. Zu gedrückt, zu gebremst, zu wenig Kraft. Ein Wundenlecken nach der Trennung? Neun Jahre später, kann man vieles anders sehen, für mich immer noch ein Album, das es nicht mal in meine Sammlung geschafft hat. Musikalisch: 1/5, textlich: 3/5, macht als Gesamtwertung leider nur eine 2,5 von 5 möglichen Punkten.

Es gab 2008 auch noch eine kleine Single mit vier Songs. Den Namensgeber „Geschichtenhasser“ kennt man schon, ebenso „Liebesbrief“. Dafür war „Du kannst es“ neu und ein Mutmachliedchen, dem irgendwie die Power fehlt. Der väterliche Rat und Aufbauversuch. Dafür gefällt mir der Bonustrack „Und wer hasst Dich?“, wenngleich auch wieder nur textlich. Der nasale Gesang ist nicht so prickelnd.

Weil alles so erfolgreich war und Weidner solo ziemlich einschlug, ging man auf Tour mit D-A-D und schmiss 2009 Tourtagebuch, Bandvorstellung und Livekonzert auf den Markt. Das Tourtagebuch ist – ich will nicht sagen, dass es schlecht ist, aber meine ehrliche Meinung? Weidner präsentiert sich hier als arrogantes Machoarschloch, für den ich nicht einen Cent ausgeben würde. Das ist jetzt böse und wird auch nur einem Teil der Szenerie gerecht. Ob man Weidner halb nackt (ja, Mädels), beim Pinkeln (inklusive Händewaschen), Mädels abcheckend oder mit dem Kommentar „MEIN MUSTANG“ (okay, beim Mustang kann ich schon schwach werden) haben muss, weiß ich ja nicht. Dann zeigt er sich beim Sport, Selbstbeweihräucherung, ein Kotzen auf die Onkelz … puh … Kann weg, oder? Nein, kann es nicht. Denn es gibt einige Funmomente, ein paar gute Gespräche zwischen D-A-D, Weidner und anderen, einen kleinen und sehr persönlichen Einblick in das Tourleben und sogar mal einen Musiker, der sich aufregt, weil er das Konzert scheiße fand. Echte Emotionen. Ein bisschen zwiegespalten bin ich trotzdem, aber es ist eine Seite von Weidner, die nicht fremd ist, aber manchmal ein bisschen abstoßend. Dafür ist das Livekonzert nicht schlecht. Der W wird gefeiert und bejubelt, die Fans pilgern ihm hinterher, sind textsicher und ja, Weidner ist nun mal fannah und geht die Reihen durch, nimmt sich Zeit für Fotos und Autogramme, das muss man ihm wirklich zugute halten. Nette Doppel-DVD mit CD, die den Anfang abrundet. Es gibt aber dennoch eine 4 von 5 Punkten.

2010 gab es dann Autonomie! und ein Album, das kann ich vorwegnehmen, das sich vom Erstling deutlich abhebt. „Ode an die Zeit“, ein Intro mit Kuckucksuhr und eine Einführung in ein Album, das nachdenklich ist, depressionsschwanger, musikalisch kraftvoller und ansonsten eher eine klaffende Seelenwunde. „Nein, nein, nein“ scheint der Aufschrei gegen eine dunkle Phase zu sein, ein Mutmachlied für Depressive. Die Takte sind gleich mal schneller und schreien nach Aufbruch. Wäre für mich ein gutes Erstlingswerk gewesen. „Mamas kleines Monster“ zeigt schon in der ersten Strophe, dass Weidner gesanglich auch ein bisschen spielen, viel mehr Seele in den Gesang legen kann, als nur wütend oder traurig in einer Leier den Text zu schnulzen. Schlagzeug, schnellere Gitarre, weiter so! „Autonomie des ICHs“ könnte textlich einen inneren Weg des W beschreiben. Man neigt dazu, viel hineinzuinterpretieren. Ein durchaus philosophischer und anspruchsvoller Text – es gibt nicht umsonst ein Glossar zur den Alben. „Urlaub mit Stalin“ hat in meinen Ohren ein leichtes Ska-Element. Schöne Abwechslung. „Fleisch“ powert, ist kein unerwarteter Text vom überzeugten Vegetarier Weidner. Mit „Schlag mich (bis ich es versteh`)“ kommen wir zu meinem Liebling der Scheibe. Ein langes Gitarrenintro, das sehr gut passt und zum Lied hinführt, zum Inneren. Man kann träumen und sich diesen langhaarigen Gitarristen mit den traurigen Augen vorstellen, dessen Finger über die Saiten tanzen, während er seine Beobachter gar nicht wahrnimmt. Es ist der warme Abend eines heißen Tages, irgendwo am Strand von Mexiko und der Wind spielt mit einer Strähne, während das Herz hinausfliegt aufs Meer. Ein ganz leichter Gesang setzt ein. So zärtlich hat man den Weidner noch nie gehört – und ich frag mich ganz kurz, ob er das wirklich ist. Nach dem ersten Refrain wird es schneller, der typische Weidnergesang setzt wieder ein, alles beim Alten. Es ist die längste Nummer aller Alben und endet mit Surfsound – Kokosnüsse, Palmen, Strand, Bikinigirls und so. Manche Erinnerungen sollten einfach für immer schlafen. Okay, weg von der Tristesse, her mit „Machsmaulauf“. Kraftvoller, ein schönes Solo drinnen, Ohrwurmgarantie. „Niemand hier“ könnte man als Beschreibung des einsamen Musikerlebens sehen. Schlecht ist der Song nicht, der Refrain mit weiblicher Unterstützung. Hat was. „Sekte oder Selters“ vermischt alle möglichen Glaubensrichtungen und ich möchte nicht mal sagen, dass diese angeprangert werden. Man kommt eher ein bisschen zum Nachdenken: Was bringt denn wirklich das ersehnte Heil und warum glauben wir, beten Götzen und Götter an. Elektronische Nummer, zieht ganz gut mit und ist ein Stück weit untypisch für den Weidner. „Furor“ könnte eine Eisbrecher– oder deutsche Lord of the Lost-Nummer sein, passt perfekt in die Neue Deutsche Härte-Szene und ist sogar ein bisschen tanzbar. „Ode an den Raum“ bildet das Pendant zu „Ode an die Zeit“. Luftholen, Augen zu, die Gitarre sprechen lassen. Es gibt keinen Text, entschleunigt das Album aber gut. „Sterne“ bereitet mir gesanglich wieder ein bisschen Bauchschmerzen. Wenn Weidner hier ein bisschen mehr in Richtung „Schlag mich“ gegangen wäre, fände ich das Teil noch schöner. Herrlichste Schnulze voller Gefühl, Liebe und Freiheit – könnte eine Nummer von Maffay sein. Und ein bisschen erinnert alles an Meeresrauschen. „Lei(D)figuren“ geht dafür wieder in eine komplett andere Richtung. Gesanglich zwar nicht, aber die Takte sind schneller und poppiger. Den Abschluss bildet Schandmaul … äh … „Der Hafen“. Erinnert stark an Schandmauls „Prinzessin“, ist textlich aber nicht an Liebe angelehnt, sondern beschreibt das Leben, das Ende. Den Song darf man niemals hören, wenn man depressiv ist. Assoziationen zu Gryphius‚ „An die Welt“ bleiben nicht aus. Es ist der Abschluss eines Albums, das mehr Kraft und Macht hat, als das Erstlingswerk, allerdings gleichzeitig viel tiefer geht, weniger Wut in sich trägt, eine innere Suche markiert, die noch nicht ganz abgeschlossen zu sein scheint.

Fazit: Autonomie! ist ein nach innen gekehrtes Album, fast schon ein philosophisches Werk. Musikalisch abwechslungsreich mit kleinen Spielereien und deutlich besser als sein Vorgänger. 4,5 von 5 Punkten, einen halben Punkt Abzug für kleine musikalische Schwächen.

Im gleichen Jahr erscheint die Singleauskopplung Sterne mit den B-Seiten „Es scheint, als sei“ und „Fleisch“. Ersteres beginnt etwas härter, wird dann aber auch wieder etwas zahmer. Gesanglich ein bisschen an Rammstein angelehnt, probiert sich Weidner hier mal wieder aus. Warum auch nicht? Letzterer ist auch kein unbekannter Song mehr. 

2011 kommt die EP Was ist denn hier nicht los in die Läden. Der W ist wieder zurück, alte Stärke und Schnelligkeit. Mit dabei „In stürmischer See“, ein Lied über Depressionen, das auf wundervolle Weise beschreibt, wie sich Depressive fühlen. Ein markantes Stück Musik. Chapeau!
Die restlichen zwei Songs sind auch wieder in eine andere Richtung zielend. Ein Abschied und ein Neubeginn?

Ebenfalls 2011 kommt mit Autournomie Live das fällige Livealbum mit Konzertmitschnitten aus Dortmund, Frankfurt und Göttingen. Auf den DVDs befinden sich die Konzerte mit Dokumentation, Photobook und ein kleiner Bonus. Über Livealben lässt sich immer wenig sagen. Man kennt die Songs, hört die Fans, die noch lauter jubeln, mitsingen, noch mehr geworden sind. Aber: Autournomie Live kletterte sogar bis Platz 28 der Deutschen Albumcharts. Man sieht schon, dass diese Livealben und die dazugehörigen Filmchen mit viel Liebe gemacht sind. Find ich das genauso arrogant-machohaft-abstoßend wie das erste Livealbum? Ach, was soll ich sagen? Man muss deutlich trennen: Die Musik, der Musiker, der „private“  Tour-Weidner und eben Stephan Weidner himself als Privatperson, die bei allem zum Glück außen vor bleibt. Ich mag keine Tourvideos, die sind witzig, wenn man Vollblutfan ist und dem Star nah sein, einen Blick auf vermeintlich Privates erhaschen möchte, aber sonst … Ansonsten finde ich es bemerkenswert, wie viel Geduld, Zeit und Nerven Weidner in all diese Videos investiert. Punkt. Da hier aber das Songrepertoire natürlich größer ist und auch Der W etwas dazugelernt hat, gibt es 4 von 5 Punkten.

Ein Jahr später gibt es die Singleauskopplung Mordballaden mit der B-Seite „Bring mich heim“, einem Song, der wieder mal depressiv klingt – wenn mir jemand so etwas sagen würde, würde ich ihn nicht mehr alleine lassen!

Das dritte Album hört auf den schönen Namen III, wie passend. Kreativer ist Der W bei seinem aktuellen Album auch nicht mehr geworden. Was aber deutlich wird, ist der Richtungswechsel. „Operation Transformation“, „Mordballaden“, „Herz voller Stolz“ sind alle drei gitarrenlastig und voller Rockpower. Es gibt wieder die Wut in den Songs, „Kampf der Kopien“ setzt sich mit dem billigen Abklatsch auseinander, den der Weidner so verabscheut. Da will man auf der Ruhmeswelle mitschwimmen, ohne seinen eigenen steinigen Weg gegangen zu sein. Es ist die alte Kraft, die alte Wut, die hier ins Mikro gebrüllt wird. Dazu kann man auch „Pack schlägt sich, Pack verträgt sich“ zählen, auch wenn der Song nicht direkt anschließt. „Vergissmeindoch“ stellt sich als krasser Gegensatz dazu, trägt wieder viel Melancholie und Schmerz in sich, ein letzter, kalter Griff innerer Zerrissenheit und Depression. (Hierzu gibt es einen tollen Kurzfilm auf YouTube.) „Kafkas Traum“ drängt in eine ähnliche Richtung, bemüht Nietzsches Aphorismus des Abgrunds, in den man nicht zu lange starren darf, sonst starrt er zurück. Das Video dazu ist übrigens sehenswert, das nur am Rande. Gregor Samsa krabbelt durch den Clip, das Buch der Bücher findet sein Ende, die kalten Ziegelmauern erdrücken den Sänger, der nicht nur das Klavier zerstört, sondern irgendwann auch die Mauer einreißen kann. Es ist eine dunkle Visualisierung des toten Inneren – und gleichzeitig die sinnbildliche Adaption der kurzen Erzählung Ein Traum von Kafka. Während sich der Protagonist aber ins Grab legt, bricht Weidner im Video und auch im Lied aus. Das Video lässt die Mauer, das Gefängnis fallen; das Lied lässt die Seele frei sein – was man auch immer wieder in die Erzählung interpretiert hat. (Anm. d. Red.: Es empfiehlt sich die Recherche zu Kafka, dessen Werk bis heute unterschiedlich ausgelegt wird.)
Nach so viel hartem Stoff geht es mal wieder zu Altbewährtem. „Judas“ ist wieder das beliebte Alleine-gegen-den-Rest-der-Welt-Thema. Wer hier Judas übrigens nur auf die Verräterrolle reduziert, ist zu kurzsichtig. „Gespräche mit dem Mond“ wäre das perfekte Campino-Lied, der vor vielen Jahren auch schon ein Gespräch mit dem Mond geführt hatte, der ihn fragte, ob er glücklich sei. Weidner wieder verzweifelt-nachdenklich. Ich unterstelle ihm der Einfachheit halber, dass er 48 Jahre alt ist, als er den Text verfasst, und dass er dieses Gespräch wirklich geführt hat. Der alte Mann denkt nicht, dass er etwas verpasst hat, vielmehr sieht er sich als innerlich alt und müde an, reflektiert sein Leben, was war gut, was war schlecht und was wurde so tief vergraben, was prägt alles die dunkle Seite. Wir kommen später noch einmal an diesen Punkt zurück. „Lektion in Wermut“ ist dann das lebensbejahende Pendant zu den depressiveren Songs. Macht sich auch musikalisch bemerkbar. In die gleiche Kerbe schlägt „Lachen steckt an“. „Stirb in Schönheit“ ist der Abschluss, den man braucht. Man wird vom Album doch ziemlich gebeutelt, wenn man nicht ganz blind durch die Songs zappt. Viel Futter für die Seele, viel Stoff, der die Gedanken fickt.

Vor dem Fazit gibt es das Augenzwinkern. Es gibt Kommentare zu den Songs – die ich mir nicht angehört habe. Man rezensiert besser, wenn man das nicht vorher tut. Die Musik muss von sich aus wirken, wenn sie eine Erklärung braucht und den Hörer vorher nicht anspricht, dann ist sie schlecht. Musik muss berühren, anregen, mitreißen, Gefühle wecken. Wenn sie nur triste Gleichgültigkeit oder gar Langeweile anfeuert, hat sie versagt. Das Review behandelt nicht, was Stephan Weidner sich gedacht hat oder ausdrücken wollte, es behandelt das, was bei mir angekommen ist.

Und das ist auch das Fazit. III hat mich berührt. Die Scheibe hat es geschafft, dass mir der Gesang und die Instrumente komplett egal sind – schlecht ist nichts davon, sonst hätte ich die Platte trotzdem nicht gehört. Die Texte sind es, die hier dominieren und den Hörer mitreißen. Satte 5 von 5 möglichen Punkten für diese musikalische Philosophie.

Gleichzeitig kommt die obligatorische Singleauskopplung Kafkas Träume auf den Markt. Auch der Clip ist drauf und die B-Seite „5 Minuten Ruhm“. Ein bisschen der Antisong zu den Awardshows. Macht schon Spaß, wenn man den Song hört und dabei an die ECHO-Verleihung 2017 denkt.

2016, die Böhsen Onkelz sind wieder da und feiern Erfolge, bringen selbst wieder ein Album raus und gehen auf Tour. Der W schläft trotzdem nicht, hat anscheinend Geschmack daran gefunden, sein Soloding zu machen, weil man hier einfach andere Texte einbringen kann. Mit dem grandiosen Titel IV gibt es das vierte Studioalbum auf die Ohren. Beginnend mit dem japanischen Sprichwort vom Frosch im Brunnen (hier: Teich), bricht Der W zu Neuem auf. „Neuland (Erinnerung ist Sperrgepäck)“ ist ein schöner Einstieg, kein Powersong, aber auch keine depressive Philosophie. „Mehr!“ zeigt verschiedene Dinge: Weidner hat seinen Singstil gefunden und auch einen musikalischen Stil. Plötzlich hat das Projekt ein Profil und schwimmt nicht mehr zwischen Elektronik, hart, zart und wo gehöre ich hin. Solide Poprocknummern, der Gesang erheblich entspannter und authentischer, nicht mehr so gequält und gepresst. Mittlerweile scheint er sich wohl zu fühlen in dieser Rolle. „Zeit“ dient den Freimaurern unter dem Motto „Kann man die Zeit totschlagen – Tempus fugit“  als Ansatz für philosophischen Disput, für Erklärung an die Novizen, was es mit den 24-zölligen Maßstab auf sich hat und warum er wichtig ist (Anm. d. Red.: Es geht hierbei um die sinnvolle Einteilung des Tages).  „Justitia“ hat sich sinngemäß und an einer Stelle sogar wörtlich dem Gedicht Invictus von William Ernest Henley bedient. An dieser Stelle möchte ich auf den Originaltext und seine Rezeption verweisen, an seinen tröstenden Gedanken für Nelson Mandela oder auch Timothy McVeigh vor dessen Hinrichtung. Man kann „Justitia“ sicherlich als eine Form der modernen Interpretation und Fassung des Textes ansehen. Sehr gelungen und passend auf die Biographie Weidners bezogen. „Faust auf Fresse“ ist ein dunkler Song, vom Bass bestimmt, ruhige Töne, die nicht so ganz zum Text passen, ihn aber wunderbar konträr dazu darstellen. Eines dieser nachdenklichen Stücke, die man wirken lassen und selbst weiterdenken muss. „Ich komm heim“ bringt mich dazu, mich mal ein bisschen aus dem interpretatorischem Fenster zu lehnen. Man kann den Song sicherlich feminin wörtlich verstehen und sich einen Weidner vorstellen, der hier einen klasse Lovesong für die Frau seines Lebens geschrieben hat, die er emotional mal kurzzeitig verlassen hat, um sich die Hörnchen abzustoßen. Man kann diesen Song aber auch anders auffassen und das Heimkommen als Rückkehr des verlorenen Ichs zu sich selbst und zu der eigenen Wahrheit, zum eigenen guten Sein, sehen. Zuhause ist somit da, wo das wahre Ich ist, das frei sein kann. Für jeden Selbstzweifler ist „Danke für mein Leben“ ein Aufruf, zu sich selbst zu stehen und sich dem Leben, das man annehmen muss, entgegen zu stellen. Das fast monotone Herunterleiern des Textes erinnert an ein herzlos gerapptes Gedicht. Eine fast schon befremdliche Art, solch einen Song zu „singen“, man muss sich damit anfreunden, sollte sich aber nicht zu sehr davon irritieren lassen. Weidner zieht hier – wie so oft – Bilanz und unterstreicht noch mal seinen Lebensweg. Mit allem, was war, ist und sein wird. Man kann sich hier philosophisch in Interpretationen und Ähnlichkeiten ergehen, aber das würde an dieser Stelle zu weit führen. Direkt daran anknüpfend und in nahezu die gleiche Kerbe schlagend, ist das folgende „Keiner kann es besser“. Tu, was Du tun willst, verbessere die Welt, mach die Augen auf und geh vor allem Deinen Weg. Das, was der Musiker selbst immer getan hat, propagiert er hier. „Welt ohne Farben“ wird nicht von Stephan gesungen. Hört man auch sofort, denn die Stimme von Dirk Czuya ist dann doch weniger tief und kratzig. Thematisch wendet sich Weidner mal wieder gegen die Herdentiere, die blind fressen, glauben, leben, was andere bestimmen. Dabei ist der Song gar nicht mal so aggressiv, wie es andere Titel mit dieser Thematik sind. Die Melodie ist zwar relativ kämpferisch, aber der letzte Druck fehlt. Fast, als hätte man resigniert oder würde die Herde belächeln. Ein bisschen erinnert das Ganze an Platons Höhlengleichnis. Man sieht eben nur die Projektionen und nicht das reale Bild, außer man wendet sich um und tritt aus der Höhle heraus.

Sirenen, Hubschrauber, Marschgeräusche, Schüsse. Ich würde hier gerne sagen, das ist die perfekte Szene aus Egoshootern oder Blockbustern. Aber leider ist das für viele Menschen grausame Realität. „Zwischen Bibel und Schwert, Koran und Bomben“. Der Text mischt sich in eine powernde, dumpfe Melodie. Hier hält Lenin her mit seinem Opium für das Volk (man beachte im Gegensatz dazu Marx mit seinem Opium des Volkes!). Auch werden hier Sokrates (Schierlingsbecher), Jesus (Mk 14, 36 u.ö.) oder auch Dietrich Bonhoeffers Von guten Mächten treu und still umgeben mit der Kelchsymbolik bemüht – ob Weidner wirklich an diese Parallelen gedacht hat, oder es einfach passende Aphorismen waren, sei dahingestellt. Aber: Weidner singt hier gegen Religion und Glaube und warnt davor, wohin der Glaube fälschlicherweise führt. Er benennt die Kriege, die in Gottes Namen geführt werden und spricht Judentum, Christentum und Islam an, alles drei kriegerische Weltreligionen (Anmerkung: Buddhismus und Hinduismus sind Weidner nicht fremd. Jedoch sind dies zwei weitestgehend friedlichere Religionen). Weiter wird gefleht „in Gottes Namen, habt Erbarmen“, wenn das lyrische Du schon in seinem Namen kämpft, dann sollen sie bitte auch in seinem Namen Erbarmen haben und endlich aufhören! – und weiter: „Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen“. Dass Weidner dieses Zitat ausgerechnet hier anbringt, deutet schon darauf hin, dass er explizit auf die Worte Jesu anspielt, die er im Garten Getsemane am Abend vor seiner Hinrichtung sprach. Eigentlich ein sehr geschickter Schachzug, bringt er so doch drei Religionen, die allesamt Jesus nicht ablehnen (ihn aber unterschiedlich auffassen) zusammen und greift sie mit ihren eigenen Worten (bzw. Propheten) an. Um diese Gedanken jedoch abzukürzen: Der Sänger will hier deutlich machen, dass Glaube vielleicht ganz nett ist, aber dass er das Denken und die Vernunft nicht ersetzen kann. Hier lohnt sich ein Ausflug zu Immanuel Kant, seiner Transzendentalphilosophie oder auch nur seiner Kritik der reinen Vernunft, die (ganz grob und viel zu einfach zusammengefasst) sagt: Alle Erkenntnis ist Vernunfterkenntnis.

Für das Bassintro von „Sopa de techo“ liebe ich das Album! Das könnte ich in Endlosschleife hören. Wenn man auf Google nach dem Text sucht und nicht „Der W“ und „Lyrics“ dazu eingibt, spuckt die Suchmaschine eine Übersetzung aus: Dachsuppe. Das aber nur am Rande. Es geht hier um etwas anderes, um Schmerz, Sentimentalität, darum, dass es eben nicht schlimm ist, Schmerz zu spüren, ihn zuzulassen, Gefühle zu haben. Hier stechen Gitarre und Bass ziemlich heraus. Das Finale bildet „Wie wirklich ist die Wirklichkeit“. Der Anfang erinnert mich an Das Phantom der Oper „Dein Weg ist einsam“. Setzt dann auch noch Weidners Gesang ein, wird es schwer. Nun ist die Musik ohnehin schon getragen und ernst, aber diese tiefe Stimme macht einen wahnsinnig, weil sie Verzweiflung ausdrückt, diese Gefangenschaft im fragenden Selbst, in fast schon depressiver Philosophie gut einfängt. Allein die Art des Gesangs lässt einen Film vor dem inneren Auge ablaufen. Man kann sich – ähnlich wie bei „Kafkas Traum“ – ein Schwarzweißbild vorstellen, einen engen Raum, gerne auch einen Stephan Weidner, der darin alleine hockt, sich grämt, sich fragt, ins Leere starrt und verzweifelt. Bis er aufspringt, gegen die Wände schlägt, fragend nach oben blickt und brüllt „Wie geht es hier raus“! Es wird dann noch einmal ruhiger, als der Aufbruch kommt, eine Art Erkenntnis des Selbst und des Seins. Wieder der Aufbruch, die Tür wird durchschritten. Ein bisschen erinnert es an Faust. Der Tragödie erster Teil, wenn Weidner singt, dass Gott das Bier holt. An den Prolog im Himmel, das Gespräch zwischen Gott und Mephisto: „Von Zeit zu Zeit seh ich den Alten gern und hüte mich, mit ihm zu brechen“…  Ist das nicht ein gutes Schlussbild: Der Weidner bei einem Bier im Gespräch mit Gott?

IV ist für mich eine Art Reifezeugnis Weidners. Tiefgründige Texte, die gar nicht mehr allzu stark in melodiöse Feinheiten abdriften, die die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Der W hat seinen Stil scheinbar gefunden, die letzten Flausen sind ausgetrieben. Es ist ein ernstes, ein reifes Album, als seien Kindheit und Jugend des Projekts vorbei. Volle 5 von 5 Punkten.

Die Singleauskopplung Mehr! ist letztendlich der kleine Vorgeschmack auf das vierte Album gewesen und rundet das Schaffen von Der W bis hierher ab.

Neun Jahre Musik. Neun Jahre Der W. Vier Studioalben, zwei Livealben, sechs Singles bzw. EPs. Eine Goldene Schallplatte, die es 2011 für das Album Schneller, höher, Weidner gab. Diverse Chartplatzierungen, das erste und dritte Album schafften es auf Platz Zwei der Deutschen Charts, das zweite Album auf die Drei und das vierte passend auf die Vier. Stephan Weidner. Ein Mann, der ohne Musik nicht kann, wie es scheint. Die Songs sind sein Leben, seine Gedanken, Gefühle und Meinungen in kurzen Momentaufnahmen. So schleudert er Verachtung und Kritik an Politik, Glaube und Herdentrieb durch die Boxen, genauso wie Liebe, Verletztheit und sogar tief depressive Gefühle. Stark geprägt von Literatur und Philosophie, kann man Der W natürlich auch rein musikalisch sehen, sich aus den Texten passende Passagen für das eigene Leben ziehen, oder sogar weiterdenken, sich anstiften lassen, neugierig werden.

Betrachtet man, wie hier geschehen, das Gesamtwerk des Soloprojekts Stephan Weidners, kann man eine deutliche Entwicklung feststellen. Zum einen bemerkt man gesanglich und auch instrumental einen Fortschritt. Er hat sicherlich viel versucht, sich mal ausprobiert und musste sich auch in eine neue Rolle als Sänger einfinden. Doch diese steht ihm gut und die Livealben bestätigen seinen Erfolg. Zum anderen bemerkt man, wenn man genau hinsieht, eine innere Entwicklung. Von der Unsicherheit, der Suche, der Depression, einer gewissen Art der Pubertät hin zum Erwachsensein, zum gefestigten Musiker, der immer noch die gleichen Themen behandelt, sich aber reflektierter und philosophischer, in sich ruhender, gibt. 2008 oder etwas später, als ich in sein Debütalbum reinhörte, war für mich klar, dass ich den Bassisten der Onkelz (etwas anderes war er damals für mich nicht) definitiv nicht brauche und mich das Album so rein gar nicht anspricht. Heute, neun Jahre später, ist er für mich nicht mehr nur der Bassist der Onkelz. Das Debütalbum halte ich immer noch nicht für einen Geniestreich, muss aber mittlerweile zugeben, es hat seine Momente. Mir gefallen die späteren Sachen besser. Aber es hat Spaß gemacht, sich das Wirken, die Entwicklung, einmal komplett anzusehen und vor allem anzuhören. Das macht Lust auf mehr – ob als Der W oder mit den Böhsen Onkelz, der Weidner hat’s halt drauf und besticht durch seine Texte, die Stimme und die Authentizität.

Was man auch nicht übersehen und vergessen darf, ist das ganze Drumrum. Sowohl die kurzen Videosequenzen zum dritten Album, in denen viel gelacht wird, als auch die Track-Attack zum vierten Album mit zahlreichen bekannten und befreundeten Musikern, die sich einfach mal einen Songs rausgesucht haben und ihre Meinung dazu kundtun. Der W lässt sich immer etwas einfallen – auch wenn es derzeit leider sehr ruhig auf den Social Media Kanälen und auf der Webseite geworden ist. In die Pressewunde muss ich dennoch ein bisschen reinbohren: Bekanntlich stehen sich die Böhsen Onkelz und die Presse eher feindlich gegenüber. Es gab gerade mit Weidner als Sprachrohr viele unschöne Diskussionen mit Medienvertretern. Aber aus PR-Sicht ist das, was er als Der W macht, bemerkenswert und fast schon genial: Er zieht Aufmerksamkeit auf sich, spricht die Fans an, baut diese Star-Fan-Beziehung sehr intim auf und spricht nur mit extrem sorgfältig ausgesuchten Pressevertretern. Alles andere geschieht von selbst, weil er auf Fanbasis agiert und ihnen die ganze Arbeit überlässt. Besser kann es doch nicht laufen.

Gesamt gibt es übrigens eine 4,2 von 5.

Feliz cumpleaños, Stephan Weidner!

 

 

3 Kommentare

  1. Wer schreibt die Onkelz waren Kevin und Band hat keine ahnung. Die Onkelz waren immer nur Weidener und Band. Oder wer hat die ganzen Songs geschrieben?

    1. Hier sollte genau gelesen werden. Für mich waren die Onkelz früher immer nur Kevin und Band. Dass diese Einschätzung nicht der Realität entspricht, ist jedem bewusst, der die Böhsen Onkelz kennt. Es geht aber hier, wie deutlich erkennbar ist, um einen subjektiven Eindruck, den ich früher von der Band hatte. Im Übrigen sind für mich die Böhsen Onkelz weder Kevin und Band noch Stephan und Band, sondern Stephan, Kevin, Gonzo und Pe.

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