Film: Aftershock


Gringo (Eli Roth) und zwei seiner Freunde machen einen Aufreiß-Urlaub in Chile.
Gerade als sie in einer Disco ein paar interessante Frauen treffen und sich langsam näherkommen, kommt es zu einem Erdbeben, welches die gesamte Stadt verwüstet.
Die Gruppe versucht gemeinsam, sich zu einem Krankenhaus auf einem großen Hügel durchzuschlagen, dabei müssen sie schmerzhaft erfahren, dass nicht nur die Naturgewalten selbst gefährlich sind, sondern durch das Erdbeben auch einige gefährliche Irre aus dem nahegelegenen Gefängnis befreit wurden,
welche nun Jagd auf Menschen, und ganz besonders auf Frauen machen…

Was hier an Möglichkeiten verschenkt wurde, ist schon fast traurig.
Grundgeschichte und Setting hätten einen tollen Film ergeben können, aber leider erinnert alles von der Machart her extrem an Hostel (Regie: Eli Roth…)
Anders gesagt: Die erste Hälfte des Films pure Langeweile, die zweite Hälfte Gewaltdarstellung im Überfluss.
Wenn die vielen Logiklöcher nicht wären, könnte man vielleicht noch über oben genanntes hinwegsehen, rein vom Optischen her ist der Film nämlich durchaus gelungen, auch die Darsteller nerven nicht.
Jedenfalls bezweifle ich, dass Regisseur Nicolas Lopez hier ohne Hilfe von seinem Hauptdarsteller Eli Roth am Werk war, zu sehr erinnert alles eben an Roths eigenen Hostel.
Immerhin fand ich das Ende, trotz aller Unlogik kurz vor der Schlussszene, gelungen, zumindest hat man den Film konsequent und passend enden lassen.

4/10

Aftershock
Regie: Nicolas Lopez
USA 2014
Darsteller: Andrea Osvart, Lorenzo Isso  u.a.
FSK: 18 Jahre
Spielzeit: 86 Minuten

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