Flashback 50 – Manfred Mann’s Earth Band – The Roaring Silence – August 1976

Mit The Roaring Silence war Manfred Mann an der Spitze von diversen Hitlisten angekommen war das bis dahin kommerziell erfolgreichste Album der Manfred Mann’s Earth Band. Fragt man Leute nach einem Song von der Manfred Mann’s Earth Band, wird zu 80% immer „Blinded by the Lights“ genannt. Als fest zementierter Signature Song unverkennbar und soundtypisch für Manfred Lubowitz und seine Earth Band.

Live: Clam Rock 2026 (Alice Cooper; Foreigner; Manfred Mann’s Earth Band; Colosseum; The Troggs; Clearwater Creedence Revival) – 03.07.2026 – Burg Clam / Österreich

Ich hätte nie gedacht, dass eine Band ohne ihre alten Mitglieder so dermaßen gut abrocken kann wie Foreigner. Großes Kino, ihr habt alle in Grund und Boden gespielt, Manfred Mann’s Earth Band dagegen war wie lauwarm aufgewärmt. Die Location direkt unter der Burg Clam ist schlichtweg sensationsell. Die großen Veranstaltungen auf der Burg Clam sind einfach eine Reise wert und machen mächtig Spaß.

Flashback 50 – Al Stewart – Year of the Cat – Juli 1976

Year of the Cat war in den USA, England und Deutschland sehr erfolgreich und erreichte als Album und auch in Single-Auskopplungen die Hitlisten. Al Stewart ist auch bis in die heutige Zeit live unterwegs. So wie die alten Folkmusiker in kleinen und mittleren Locations, direkt nah an seinem Publikum, welches immer gespannt auf „On the Border“, „Year of the Cat“ oder „Time Passages“ wartet und in seligen Erinnerungen schwelgt.

Flashback 50 – Patti Smith – Horses – Dezember 1975

Aus heutiger Sicht ist die Bedeutung von Horses nicht von der Hand zu weisen. Diverse Musiker wurden von Horses maßgeblich beeinflusst. Damit geht der Einflussbereich weit über die aufkommende Punkbewegung hinaus und erstreckt sich bis in den Indiesound der 80s.
Eine hochwertige Melange aus Poesie und Rockmusik, die schon beim ersten Hören mitreißt, überrascht und begeistert.

Flashback 50 – Bob Dylan – Blood on the Tracks – Januar 1975

Dylan ist ein großartiger Songschreiber und transportiert in seinen Lyrics alles zwischen Freud und Leid, Kriegsstiftung und Friedensbringer. Was Dylan aber fehlt, ist der letzte Schliff, die Emotion, das Sterben eines Songs, das Transportieren der innigsten Gefühle, größter Liebe, bittersten Schmerzes. Er jammert und jault angetrunken vor sich hin und irgendwann versteht jeder gefühlt, warum Sara diese Beziehung nicht aufrechterhalten konnte.

1 2 3